Bis ich das erste Mal wirklich aus einer anderen Perspektive auf mich geschaut habe und was ich gesehen habe, hat mich umgehauen: meine Gedanken und meine Wünsche/Ideale zeigten in komplett verschiedene Richtungen.
Ich wollte Leichtigkeit, Grenzen halten, aufhören mich anzupassen – aber meine Gedanken liefen konstant auf Unsicherheit, Kontrolle, worst case. Zwei Kräfte, die gegeneinander gearbeitet haben. Solange ich das nicht gesehen hatte, war jede Anstrengung vergeblich – weil ich gegen mein eigenes System gekämpft habe.
Long story a bit shorter: Als ich gelernt habe, meinen Gedanken und meine Wünsche in eine (!) Richtung zu lenken, hat sich der Knoten gelöst.
Heute sage ich, was ich denke – ohne vorher durchzuspielen, wie es ankommt. Ich teile meine Meinung, zeige mich so wie ich bin, und das Gefühl, zu viel zu sein oder anzuecken, hat seine Macht verloren. Ich reagiere nicht mehr auf alles, was um mich herum passiert – ich steuere aktiv, was ich will. Ich nehme mich selbst ernst. Und das gibt mir eine Sicherheit, die ich mir vorher (vermeintlich) von außen geholt habe.
Dieses System habe ich aus dieser Erfahrung heraus entwickelt und immer weiter verfeinert. Es bringt dich dahin, zu verstehen, warum dein Fokus gegen dich arbeitet – und wie du ihn neu ausrichtest. Spiritualität und Wissenschaft als echter Hebel für Veränderung, die in der Tiefe ansetzt.